Freunde schaffen Erfolg

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„Freunde schaffen Erfolg“

Unterstützung auf dem Weg in den Beruf

Hauptschülerinnen und Hauptschüler werden über zweieinhalb Jahre (von dem Halbjahr der achten Klasse an, in der neunten Klasse und in dem ersten Ausbildungsjahr) von jungen, beruflich erfolgreichen Erwachsenen (den sogenannten „Peers“) begleitet. Die Peers stammen aus dem gleichen Stadtteil, verfügen über einen Migrationshintergrund und besuchten ebenfalls die Rosensteinschule. Damit ist ein großes Identifikationspotential zwischen den Beteiligten vorhanden und wirkt sich positiv auf die Zusammenarbeit und Motivation aus.

Die Peers unterstützen bei der individuellen Entwicklung von Bewerbungsstrategien, motivieren und beraten, bringen ihre praktischen Erfahrungen und „Connections“ zu Firmen ein.

Im Gegenzug erhalten die Peers Fortbildungen zu eigenen Interessen wie beispielsweise Konfliktmanagement oder Marketing und eine finanzielle Aufwandsentschädigung.

Ziele des Projektes sind:

  • Die Förderung der Ausbildungsreife von Jugendlichen

  • Unterstützung bei der Suche nach Praktika- und Ausbildungsstellen

  • Verringerung der Zahl der Schülerinnen, die das Berufsvorbereitende Jahr aus Pflichtgründen und Alternativlosigkeit besuchen

  • Verringerung der Zahl der Ausbildungsabbrüche

  • Bündnisse zwischen Firmen, Institutionen und Schule schließen

„Freunde schaffen Erfolg“ startet am 1. Februar 2006 als Pilotprojekt in Trägerschaft des Hauses 49 und soll zukünftig auch an anderen Stuttgarter Schulen eingesetzt werden.

Kooperationspartner sind die Rosensteinschule, der Leitz-Stiftungskreis „Chancen für Bildung und Arbeit“, The Stuttgart Connection sowie die Stabstelle Integrationspolitik der Stadt Stuttgart.

( Der Leitz-Stiftungskreis setzt sich aus folgenden Einzelstiftungen zusammen: Louis Leitz Stiftung, Dengler Wender Stiftung (Dresdner Bank), Anna Haag Stiftung, Heidehof Stiftung und Deutsche Stiftung Weltbevölkerung).

artikel zum projekt:

HAUS49 Hauptschul-Peers  Ausbildungsqualifizierung für
chancenlose Hauptschüler/innen in Stuttgart (D)

Die Mobile Jugendarbeit arbeitet mit Kindern und Jugendlichen in 19 Stuttgarter Stadtteilen. Die dezentrale Organisation in Form von 16 Stadtteilgesellschaften (GBR) ist eine gute und bewährte Struktur. Mit wachsender Zahl der Einzelgesellschaften wurde eine zentrale Steuerung notwendig. Der Dachverband für Mobile Jugendarbeit Stuttgart vereint die Stadtteilgesellschaften unter einem organisatorischen Dach und sichert die konzeptionelle Ausrichtung und Weiterentwicklung der Arbeit.