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Nordstern
News aus dem Stadtteil

 

 

...Das Haus 49

Das hätten die Pioniere und Wegbereiterinnen der Arbeit im Haus 49, Evelyn Sawatzki, Marie-Luise Guttroff und später auch Monika Schubert - mittlerweile stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Soziale Jugendarbeit - vor weit mehr als 25 Jahren nicht gewagt zu träumen, dass die Arbeit im Haus 49 nun nach langer Unsicherheit in einem eigens dafür von der Stadt gebauten wahren ”Schmuckstück” fortgeführt werden kann. Dazu haben natürlich weit mehr Personen beigetragen, als man namentlich nennen könnte, z.B. die Träger der Gesellschaft, die Evangelische Martinsgemeinde und die Katholische Gemeinde St. Georg und auch der Bezirksbeirat, die Parteien, der Gemeinderat, engagierte Bürger und Bürgerinnen die Rosensteinschule und andere Institutionen des Stadtteils, vor allem die unterschiedlichsten und zahlreichen Nutzer, die die Notwendigkeit eines Hauses 49 für den Nordbahnhof seit langer Zeit bewiesen haben.
Allen sei hiermit ein herzliches ”Danke” gesagt.
 

 ...Für Kinder

Täglich effektive Hausaufgabenbetreuung in kleinen Gruppen - in enger Zusammenarbeit mit der Rosensteinschule - und mit der Unterstützung von ehrenamtlich Tätigen aus dem Stadtteil, mit anschließenden Sport- und Spielangeboten, kreative Bastel- und Werkstattkurse, abwechslungsreiche Ausflüge und Erkundungen, erholsame Kinderfreizeiten auf dem Land, sowie  die große Spielaktion für Kinder aus dem Stadtteil. Ebenso kinderleicht Deutsch: spielerischer Sprachunterricht

...Für Erwachsene und Familien

Stets offene Türen: Anlaufstelle, Beratung und Hilfestellung für alle StadtteilbewohnerInnen.

Multikulturelle Heimat: Räume für unterschiedliche Gruppen und Vereine, maßgeschneiderte Sprachkurse und Qualifizierungsangebote, türkischer und italienischer Seniorenclub.

Vielseitige Angebote für Eltern und Familien:
Frühstückscafe für Mütter, Abendtreff für Väter, Ausflüge und Aktionen für die ganze Familie.

...Für Jugendliche

Flexibel im Haus und mobil auf der Straße: soziale Gruppenarbeit mit Cliquen und Gangs. Zeit für ein Gespräch und ausführliche Beratung bei Liebeskummer, Stress Zuhause und Ärger in der Schule..., gezielte Lernförderung in kleinen Gruppen oder einzeln, Hilfe bei der Suche nach Ausbildungsplätzen, Freizeiten die mehr als Urlaub sind sowie jede Menge Spiel, Spaß und Spannung bei vielfältigen Angeboten.
 

Das Haus 49 verbindet:

Menschen aller Kulturen im Stadtteil beim jährlichen großen internationalen Straßenfest ... jung und alt beim Faschingsumzug und Laternenfest ... die Einrichtungen im Stadtteil: gemeinsam erreichen wir mehr!
 

Kinder schicken ihre Eltern, Eltern schicken ihre Kinder...  

...dass diese vielfältige Nutzung des Hauses 49 durch Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien und Senioren unterschiedlicher Nationalitäten mit ihren ganz eigenen unterschiedlichen Bedürfnissen und Gewohnheiten nicht immer ohne Spannung einhergeht, kennen Sie aus Ihrem eigenen Umfeld oder Ihrer Familie. Doch wie können wir wahres Leben - und das heißt auch immer Zusammenleben -  anders lernen, als in der Begegnung mit dem Anderen; seien es nun Junge oder Alte, Deutsche oder Nichtdeutsche, Laute oder Leise..

Die Mobile Jugendarbeit arbeitet mit Kindern und Jugendlichen in 19 Stuttgarter Stadtteilen. Die dezentrale Organisation in Form von 16 Stadtteilgesellschaften (GBR) ist eine gute und bewährte Struktur. Mit wachsender Zahl der Einzelgesellschaften wurde eine zentrale Steuerung notwendig. Der Dachverband für Mobile Jugendarbeit Stuttgart vereint die Stadtteilgesellschaften unter einem organisatorischen Dach und sichert die konzeptionelle Ausrichtung und Weiterentwicklung der Arbeit.